In meiner persönlichen zahntechnischen Laufbahn wurde ich bereits mit vielen unterschiedlichen Modellsystemen konfrontiert.

Modellsysteme

Hier eines besonders hervorzuheben ist schwierig, da meiner Meinung nach jedes für sich Vor- aber ganz sicher auch Nachteile aufweist.

Bei sorgfältiger Verarbeitung und hochwertigen Rohstoffen braucht man sich keine Gedanken mehr über die Dimensionstreue von Gips machen. Der Einfluss bei der individuellen Abstimmung auf die jeweiligen Gepflogenheiten und Wünsche des Zahnarztes sind hier deutlich höher.

Ökonomische Faktoren sind natürlich immer ein attraktives Leitmotiv, aber was bringt es mir, bei der Herstellung Zeit und Geld zu sparen, wenn ich diese im Nachhinein wieder in Korrekturen investieren muss?

Betrachtet man es aus rein funktioneller Sicht, dann wird das Für und Wider viel mehr durch die Anforderungen der Patientensituation bestimmt als durch das Modellsystem selber.

Unabhängig davon, ob wir zu der Gruppe mit dem Fokus auf Zeit-/ und Kostenvorteil gehören oder eher den Schwerpunkt auf Funktion und die Präzision legen, das eine vom anderen grundsätzlich zu trennen wäre falsch.

Da bleib ich doch lieber meinem Leitsatz treu: Bei all der Kreativität und Begabung die wir als Zahntechniker an den Tag legen, eines sollten wir nie vergessen, der erfolgreiche Weg einer zahntechnischen Restauration ist gepflastert mit der konsequenten Vermeidung von Fehlerquellen.

Die Modellsysteme mit Kunststoffplatten sind bereits sehr ausgereift. Die vorgefertigten  Basisplatten sparen Zeit und die sehr günstigen Pins unterstreichen den ökonomischen Faktor. Mit der Einführung des automatischen Bohrvorgangs konnten auch die manuellen Fehlerquellen beim Bohren ausgeschlossen und eine gleichmäßige Friktionsgrundlage für die Pins geschaffen werden.

Betrachtet man sich jedoch die fertigen Modelle, dann fällt auf, dass die Zahnkränze häufig sehr hoch oder ungleichmäßig sind. Als Begründung wird dann oft die Angst vor möglichen Kollisionen von Pin und Abdruck genannt.

Modell1         Modell2

Natürlich kann ein erfahrener Techniker, der sich mit dem ihm vertrauten System auskennt und ein geübtes Auge hat auch mit diesem System gleichmäßige Zahnkränze herstellen.

Jedoch müssen es erfahrungsgemäß meist diejenigen richten, die ihre ersten Schritte in der Welt der Zahntechnik beschreiten. Und nicht jedem ist ein Modellsystem von Beginn an geläufig.

Hier hat die Fa. Renfert mit dem neuen AUTO spin Modellsystem eine genial einfache Idee. Mit Hilfe einer zusätzlichen Planungshilfe (AUTO spin Level Controller) kann man mit einem einfachen Schritt mögliche Kollisionen oder die Parallelität von Basisplatte und Kauebene überprüfen und justieren. Diese Fehlerquellen werden von Beginn an ausgeschlossen.

Bild3

Auch das Thema Bohrtiefeneinstellung würde ich in der bisherigen Lösungsform als eher lästig Beschreiben.

Beim neuen Renfert AUTO spin Pinbohrgerät wird durch den integrierte Werkzeughalter, die komfortable Einhand-Bohrerbefestigung und die feine Höhenjustierung, die Bohrtiefeneinstellung zu einer kontrollierten und präzisen Handlung, die nicht mehrfach durchgeführt werden muss.

Bild4

Die Verbrauchsmaterialien des Renfert AUTO spin Modellsystems sind zwar auf das Wesentliche reduziert, dafür ist jedoch jede einzelne Systemkomponente mit einem Höchstmaß an Präzision umgesetzt worden. Die Passung von Basis-/ und Sekundärplatte, die Gleichmäßigkeit der Pins und Qualität der Bohrer ist schon beeindruckend. Sehr gut finde ich auch, dass hier ein offenes System geschaffen wurde. Alle Systemkomponenten sind mit anderen bekannten Modellsystemen wie z.B. Giroform® oder Zeiser® kompatibel. Im Vergleich zu den Wettbewerbs- Plattenhaltern hat der Renfert AUTO spin Universal Plattenhalter eine  doppelte Schraubfixierung, die eine überzeugende Fixierung aller Wettbewerbs-Basisplatten ermöglicht.

Wie eingangs bereits erwähnt, mögen die Anforderungen, die ein Zahntechniker an ein Modellsystem stellt, sehr unterschiedlich sein. In einem sind wir uns aber einig, es muss Zeit und Ärger ersparen und am Ende zählt das Ergebnis.

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Cim Özyurt ist Zahntechniker und Produktmanager bei der Renfert GmbH. Bei Renfert ist er unter anderem für den Produktbereich Pinsel zuständig. Und für ...

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